Haussitting

Für Langzeitreisende ist Haussitting eine wunderbare Sache. Wir passen auf Haus und Haustiere der Besitzer auf, während diese für eine gewisse Zeit unterwegs sind. Wir zahlen keine Miete, können uns vom Reisen erholen, die Gedanken sortieren und auch mal wieder Gerichte kochen, die wir lange vermisst haben (besonders vegetarische).

Über spezielle Plattformen werden gegen eine kleine Gebühr Menschen zusammengebracht, die Haussitter suchen, und solche, die ein Haussit übernehmen möchten. Wir bewerben uns mit Anschreiben und Referenzen, während die Hausbesitzer Bilder und eine Beschreibung ihres Zuhauses einstellen. Besonders eingewanderte Nordamerikaner und Europäer suchen Haussitter – entsprechend sind Haus und Lage oft von besonderer Güte.

Lucky chick story

Guanaja/Honduras 2025 – Von Tina

As we arrived for our first long-term house sit, six weeks on an island in Honduras, we were warmly welcomed by the homeowners. Just five minutes into our arrival, we were introduced to one of the more surprising residents: a three-week-old chick named Lucky.

Lucky had quite the origin story. While the owners were about to dispose of a clutch of eggs, they heard a faint “cheep” coming from the pile. One little chick had survived, the lucky one and hence the name Lucky. At the time of our arrival, Lucky was living in a cardboard box in the bathroom, fragile and adorable.

Little Chick

Kartenspiele und Internet

Heutzutage geht selbst beim Rucksackreisen kaum noch etwas ohne Internet. Und weil WLAN ungefähr so zuverlässig ist wie ein Busfahrplan im Dschungel, braucht man mobiles Internet. Leider ist Lateinamerika nicht die EU – für jedes Land benötigt man eine eigene SIM-Karte. Das heißt: sieben Länder, sieben SIM-Karten.

Eine Auswahl an Telefonkarten

Autofahren

Tina befürchtet, dass ich mir bei den (wenigen) Gelegenheiten, bei denen wir einen Mietwagen haben, zu viel vom lokalen Fahrstil abschauen könnte. Und tatsächlich gibt es hier ein paar ungewohnte Regeln beim Autofahren:

Die Höchstgeschwindigkeit richtet sich weniger nach Schildern als nach Fahrbahnbeschaffenheit und Bauchgefühl. Durchgezogene Linien sind eher unverbindliche Empfehlungen und halten niemanden vom Überholen ab. Zebrastreifen bedeuten, dass Fußgänger besser warten, bis die Autos vorbeigezogen sind. Blinken ist optional und kann so ziemlich alles heißen. Anhalten ist grundsätzlich überall erlaubt – auf allen Straßen und auf beiden Seiten.

Frösche retten

Zu den vom Klimawandel und menschlichen Eingriffen in die Natur am stärksten betroffenen Tiergruppen zählen, neben den Korallen, auch die Amphibien. Aufgrund ihrer dünnen Haut sind sie besonders anfällig für Umweltgifte, klimatische Veränderungen und plötzliche Trockenperioden. Hinzu kommt ein Pilz, der vor allem in kühleren Höhenlagen verbreitet ist und Frösche tötet. Auch dieser wurde durch menschliches Zutun weiterverbreitet und ist inzwischen nahezu weltweit anzutreffen. Aber es gibt Möglichkeiten Frösche zu retten.

Atelopus Zeteki (Goldener Frosch) – in freier Natur ausgestorben